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Schubladenchaos bei Töpfen und Deckeln — was tun, wenn nichts mehr passt?

Kurz gesagt

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„Die Schublade ist einfach zu klein“

So erklären viele, warum die Topfschublade beim Aufziehen scheppert und auf halbem Weg hängen bleibt. Mit fehlender Ordnungsliebe hat das selten zu tun. Die Deckel finden auf den gestapelten Töpfen keinen Halt und rutschen schräg an die Rückwand. Ein Pfannenstiel liegt quer über allem. Und die kleine Pfanne, die Sie jeden Morgen brauchen, liegt ganz unten unter der großen.

Dabei ist die Schublade meist gar nicht zu klein, sondern ungünstig belegt. Im Stapel verschenkt jedes Teil Platz zur Seite und nach oben. Entscheidend ist, ob Sie jedes Stück mit einer Hand herausnehmen können, ohne drei andere anzuheben.

Drei Fragen, bevor Sie einräumen

Gehen Sie kurz durch, was in der Schublade liegt:

  • Wie viele Deckel benutzen Sie wirklich? Oft liegen dort Deckel, zu denen es keinen Topf mehr gibt.
  • Wonach greifen Sie täglich? Die kleine Pfanne und der Milchtopf gehören nach vorn.
  • Wie viel Platz hat die Schublade innen? Aufrecht stehende Teile brauchen Höhe.

Die Antworten zeigen meist einen von drei Fehlern, die beim Einräumen von Töpfen und Deckeln immer wieder passieren.

Fehler 1: „Die Deckel kommen einfach obendrauf“

Der Gedanke liegt nahe: Jeder Topf hat seinen Deckel, also gehört der Deckel auch darauf. Nur lassen sich Töpfe selten sauber stapeln, und sobald ein Deckel schräg liegt, liegt der nächste Topf nicht mehr sicher auf. Sie ziehen den Bräter heraus, und drei Deckel kippen scheppernd nach hinten. Der Glasdeckel vom Milchtopf klemmt dann unter dem Griff des Suppentopfs.

Was hilft: Deckel getrennt von den Töpfen aufrecht hinstellen, jeden in einem eigenen Fach, sodass man ihn am Knauf greifen kann.

Toplife Topfdeckelhalter

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Mitten beim Kochen liegt der passende Deckel unter vier anderen. Hier steht er laut Hersteller in einem von 7 verstellbaren Fächern aufrecht neben dem nächsten. Gegriffen wird am Knauf, der Rest bleibt stehen. Neben Deckeln sind die Fächer auch für Schneidebretter und Pfannen vorgesehen, auch das Schneidebrett hat also seinen Platz. Bei sieben Fächern ist allerdings Schluss, eine große Deckelsammlung muss vorher ausgedünnt werden. In einer Küche, in der sich Deckel, Bretter und Pfannen eine Schublade teilen, bekommt so jedes Teil einen festen Platz.

Ikea Variera Deckelhalter

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Kommt ein neuer Topf ins Haus, fehlt einem festen Halter plötzlich ein Fach. Dieser Halter aus Edelstahl lässt sich laut Hersteller in der Länge verstellen und passt sich so der Zahl der Deckel an. Wird die Sammlung kleiner, schieben Sie ihn wieder zusammen, und er nimmt weniger Platz ein. Wo vor allem die Deckel das Durcheinander verursachen, bringt er genau in diesen Teil der Schublade Ordnung.

Fehler 2: „Pfannen stapelt man eben ineinander“

Ineinander gestapelt brauchen Pfannen wenig Grundfläche, das klingt vernünftig. Im Alltag liegt die kleine Pfanne für das Frühstücksei dann ganz unten. Sie heben zwei schwere Pfannen an, um an sie heranzukommen, und beim Zurücklegen verhaken sich die Stiele. Dabei scheuert der Boden der oberen Pfanne jedes Mal über die Beschichtung der unteren.

Was hilft: Pfannen hochkant nebeneinanderstellen, getrennt durch Teiler, die sich an die Größen anpassen lassen.

Toplife Pfannenhalter für die Schublade

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Die Eierpfanne wird fast jeden Morgen gebraucht und liegt trotzdem meist zuunterst. In diesem Organizer trennen laut Hersteller 10 verstellbare Teiler die Pfannen, sodass jede in einem eigenen Fach steht. Wer eine herauszieht, bewegt nur diese eine. Der Organizer ist erweiterbar und nimmt auch Töpfe und Deckel auf. Gebaut ist er für die Schublade; in einem Schrank mit festem Einlegeboden, in den man von vorn hineingreift, bringt er wenig. Für eine Küche mit Auszugsschublade unter dem Herd eignet er sich gut, um die ganze Pfannensammlung aufrecht unterzubringen.

Fehler 3: „Irgendein Organizer passt schon rein“

Auf den Fotos sehen viele Einsätze gleich aus, da liegt dieser Gedanke nahe. Bleibt dann seitlich eine Handbreit Luft, rutscht der ganze Einsatz beim Aufziehen hin und her. Ist er zu groß, schließt die Schublade nicht mehr. Und wenn Sie später einen größeren Topf kaufen, passt er in keines der Fächer.

Was hilft: ein Einsatz, der sich erweitern lässt, und ein Zollstock, mit dem die Schublade vorher innen ausgemessen wird.

MUDEELA Topfdeckelhalter, erweiterbar

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Nach einem Umzug steht der alte Einsatz plötzlich in einer Schublade mit anderen Maßen und rutscht bei jedem Aufziehen zur Seite. Dieser Halter ist laut Hersteller erweiterbar und für Töpfe, Pfannen und Deckel gedacht, er lässt sich also an eine neue Schublade anpassen, statt ersetzt zu werden. Wie weit er sich ausziehen lässt, steht bei den Maßen auf der Produktseite; messen Sie die Schublade vorher und vergleichen Sie. Wer öfter umzieht oder die Küche noch umbaut, hat mit einem mitwachsenden Halter die Topfschublade schnell wieder im Griff.

Womit Sie anfangen

Prüfen Sie Ihre Topfschublade mit diesen Fragen, bevor Sie etwas bestellen:

  • Liegen Deckel darin, zu denen kein Topf mehr gehört? Dann geben Sie sie weg.
  • Stapeln sich mehr als zwei Pfannen übereinander? Dann lohnt es sich, sie hochkant zu stellen.
  • Rutscht ein vorhandener Einsatz beim Aufziehen? Dann passt er nicht zu den Maßen der Schublade.

Räumen Sie die Schublade heute einmal ganz aus und messen Sie sie innen aus. Was beim Wiedereinräumen auf der Arbeitsplatte liegen bleibt, braucht vielleicht gar keinen Platz darin.

Drei kleine Kniffe

  • Große Deckel nach hinten. Stellen Sie die großen Deckel hinten und die kleinen vorn auf, dann sehen Sie jeden Knauf auf einen Blick.
  • Geschirrtuch zwischen die Pfannen. Müssen Pfannen doch gestapelt werden, legen Sie ein gefaltetes Geschirrtuch dazwischen; so liegt der Rand der einen Pfanne nicht auf der Beschichtung der anderen.
  • Alltagstopf nach vorn. Was Sie jeden Tag benutzen, gehört ganz nach vorn, der Bräter für Festtage nach hinten.

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